[Review] Urgehal - Goatcraft Torment

Genre : Black Metal




CARPATHIAN FOREST, KOLDBRANN, 1349 und URGEHAL sind die
neu(ere) Generation aus Norwegen und allen Bands lässt sich
eine gewisse Neigung zum Rock n Roll nicht absprechen.
Das dieser Einfluss nicht zwanglsäufig die Ausmaße einer neuen
DARKTHRONE Veröffentlichung annhemen muss beweisen URGEHAL
mit ihrem 2006 erschienen "Goatcraft Torment".
Ein Blick auf das Cover lässt keine Fragen mehr offen.
Black Metal - Ja !
Innovation - Nein !
Was sich bewehrt muss nicht ausgetauscht werden, so klingt
das tiefschwarze Klangwerk dann auch.
Parallelen zu den oben genannten Vertretern der schwarzen Zunft
sind da selbstverständlich zu erkennen. Aber selten habe Ich
solch gelungene Solis und auch Drum Lines gehört.
Gerade die Gitarren- und Schlagzeug-Arbeit kann total
überzeugen, keine sinnlose Aneinanderreihung von Blastbeatorgien
oder gequitschte Tremolo Solis.
Was aber sofort negativ auffällt ist der Gesang.
Trondr Nefas - seines Zeichen Sänger und Gitarrist der Band -
krächzt mir viel zu monoton, das passt zu der sprudelnden
Vitalität der Songs überhaupt nicht. Es fehlt ein richtig
erschöpfender Schrei, der durch Mark und Bein dringt,
den Zuhörer kalt umkrallt. Da hat man einfach schon besseres gehört!
Der Aufbau des Albums macht es dem Hörer leicht an der Musik
gefallen zu finden. Zuerst Zwei flotte Nummern mit groovenden
Rock Mittelteil, dann die Midtempostampfer "Antireligiøs" und
"Dødsmarsj Til Helvete" , welche nur dazu da sind um den Hörer
auf "Satanic Black Metal in Hell" (Was ein Titel *hust*) vorzubereiten.
Der Rausschmeiser "Et Steg Nærmere Lucifer" ist zimlich rythmisch
und thrashig ausgefallen. Ein gelungenes Ende eines Albums das uns
"True Norwegian Black Metal" der Marke "Anti Human - Anti Life"
näherbringt. Seltsam nur, dass bei dieser Musik -bei mir-
eher Partystimmung aufkommt Augenzwinkern


Anspieltipps :
-Nefastus Nex Necis
-Gathered under the Horns
-Selvmordssalme
-Et Steg Nærmere Lucifer


Erscheinungsjahr : 2006


Label : Agonia Records


Line Up :

Gesang, Gitarre - Trondr Nefas
Bass - Mannevond
Gitarre - Enzifer
Schlagzeug - Eirik Renton



Haaska


8,5 / 10 Punkte !
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