[Review] Lunar Aurora - Hoagascht



1. Im Gartn
2. Nachteule
3. Sterna
4. Beagliachda
5. Håbergoaß
6. Wedaleichtn
7. Geisterwoid
8. Reng

Es gibt was neues aus dem bayrischem Lande zu vermelden: Hoagascht!
Lunar Aurora bringen ein neues Machtwerk auf den Markt. Viele haben darauf gewartet und endlich ist es soweit!

Was darf man erwarten? Andacht2 oder...

Der Auftakt macht "Im Gartn". Und was für einen Auftakt - Wahnsinn! Bei diesem Lied hat sich der CD-kauf schon gelohnt. Der Einsteig über ein paar gesprochene Zeilen bis hin zur puren Lunar Aurora Atmosphäre. Vor allem klingen die Keyboardstellen himmlisch.
Anschließend wird man von dem Ruf der "Nachteule" in die nächste Welt begleitet. Hier braucht es keine Worte.
"Sterna" folgt und es wird Sternenklar, Frost fährt in die Glieder, wenn die Vocals erklingen.
Die Melodie von "Beagliachda" ist kraftvoll und beeindurckend zu gleich. Auf jeden Fall schneller als die Vorgänger, wobei das gewisse Tempo nicht überschritten wird. Mit "Håbergoaß" folgt wohl das kürzeste Lied von der Scheibe und damit ist Hälfte auch schon erreicht. Für mich persönlich das schwächste Lied von Hoagascht. Anschließend fegt einem das "Wedaleichtn" übers Haupt. Dieses Lied geht leider etwas unter, denn der Nachfolger ist ein Machtstück. "Geisterwoid" raubt einem die Sinne - melodisch, atmosphärisch, aurorisch! Damit neigt sich Hoagascht dem Ende. Der letzte Titel "Reng" umschließt dieses Werk mit der richtigen Würze. Ein gelungener Abschluss, ein gelungener Hörgenuss.

Hoagascht ist damit schon ein heißer Favourit für das Album des Jahres 2012. Vielleicht fragen sich einige, warum ich den Drumcomputer nicht erwähnt habe - er hat sich nicht als Drumcomputer bemerkbar gemacht. Lunar Aurora klingt neu und alt zugleich. Eine wunderbare Entwicklung für die Musik, wie ich finde. Man muss sich allerdings selber ein Eindruck machen, aber ein Pflichtkauf ist es allemal. In diesem Sinne: Was treibt eich um, was sagt es der Nacht...

Anspieltipps:
- Im Gartn
- Nachteule
- Sterna
- Geisterwoid
- Reng

9/10

(Heimdall - www.ginnungagapmetal.de)
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