[Review] Isolfur - Pfad des Canis Lupus



Genre: Black Metal
Erschienen am 18.12.2010 bei Ewiges Eis Records.

Myrkur - Gesang
Nebelhall - Gesang, Klampfe
Aborgaz - Klampfe
Famond - Bass
Rabiat - Schlagzeug

Mit "Pfad des Canis Lupus" legten Isolfur Ende 2010 ihr erstes Vollalbum vor. Wie auch schon auf dem Demo "Schrei des Wolfes" wird hier schneller und direkter Black Metal mit einem dezenten heidnischen Einschlag zelebriert. Textlich dreht sich das Album hauptsächlich um Sagen, also nicht unbedingt um etwas neues an der Black Metal Front, was jedoch nicht unbedingt negativ aufzufassen ist. Die Klangqualität ist gut und kraftvoll, was mir besonders bei den Bass und dem Schlagzeug recht gut gefällt, die Melodien sind abwechslungsreich und eingängig, der Gesang ist bissig und aggressiv. Die CD kommt in einem schlichten Digi Hülle ohne großen Krimskrams.
"Wiederkehr des Eiswolfes", "Bargis Met", "Krieger des Göttervaters" und "Tod des Sonnengottes" werden den Besitzern des Demos recht bekannt vorkommen. Die Lieder wurden neu Vertont und kommen nun mit einem saubereren Klang daher. Das restliche Liedgut geht in eine ähnliche Richtung wobei "Inferno des Hasses" mit seiner geilen Melodie besonders heraus sticht. Die Einflüsse der Thüringer lassen sich recht gut raus hören und wer Gefallen an gutem, deutschsprachigem Black Metal findet, der kann hier ruhigen Gewissens mal einen Kauf wagen. Isolfur erfinden zwar das Rad nicht neu, aber wer kann das schon wirklich von sich behaupten?

Abspieltipps:
Krieger des Göttervaters
Inferno des Hasses
Der Baum er lebt

7/10

( Fenris - www.ginnungagapmetal.de )
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