[Review] Forporgent - Ropes Of Mortality

Die selbsternannten Tyrants of franconian Melodic Death Metal , Forporgent, legen mit "Ropes of Mortality" ihr Debut vor und hinterlassen damit keinen schlechten Eindruck.



Die 2006 gegründete Band hat sich ganz dem melodischen Deathmetal verschrieben und somit bekommt man das Beste der schwedischen Schule geoten.

Nach einem kurzen Intro beginnt das Album eher midtempomäßig und verhalten. Der Opener The Voicees steigert sich langsam, so richtig in Fahrt kommt er aber leider nicht. Insgesamt bewegt sich der erste Teil der CD größtenteils im Midtempobereich. Wirklich angezogen wird das Tempo (leider) nie. Schlecht sind die Lieder jedoch nicht, gerade die stilistische Kür liegt der Band. NUr fehlt oft der letzte Schliff und etwas mehr Abwechslung.

Einziger wirklicher Schwachpunkt ist bis dato das monotone und eindimensionale Gegrunze, welches auf dauer ermüdet und den Teils gelungenen Refrains nicht ganz gerecht wird.

Bei "For the poor" wird das Tempo dann endlich mal angezogen und die hitlastige Hälfte des Albums beginnt. Hierbei muss man sich jedoch fragen, warum gerade die stärksten Titel so weit nach hinten geschoben wurden. Gerade "Insurgent","Until You Perish" oder "das hymnsiche "In The Fall" sind absolute Perlen.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass Forporgent ein gutes Debut hingelegt haben, welches sich inhaltlich wie produktionstechnsich nicht verstecken braucht. Wenn die Franken in Zukunft beim Songwriting zulegen und mehr Hits abliefern, dann dürfte das nächste Album ein richtiges Brett werden. Ich bin jedenfalls zuversichtlich.

Forporgent - Ropes of Mortality [2010] erscheinen bei Düsterwald Produktionen

Line up:
- Tobias Just: Vocals/Guitar
- Daniel Kröckel: Guitar
- Daniel Schwarz: Drums
- Christoph Weis: Bass

( Tripp Den Store - Ginnungagapmetal.de )
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